Montag, 2. September 2013

Rezension: 'Silver Skye' von Jocelyn Davis

Titel: 'Silver Skye'
Autor: Jocelyn Davis
 Verlag: Sauerländer
Reihe: 1/3
Preis: 16,99€
Du möchtest das Buch kaufen? Klicke *hier*



Inhalt:

Als Skye Asher und Devin, zwei Cousins, die unterschiedlicher nicht sein können, trifft, ist nichts mehr wie zuvor. Sie entwickelt seltsame Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Zu allem Überfluss fühlt sie sich zu Asher und Devin hingezogen und weiß nicht, für wen sie sich entscheiden soll...

Meine Meinung:

Silver Skye macht es mir mit der Bewertung nicht ganz so leicht. Das liegt vor allem daran, dass wir viele positive als auch negative Aspekte haben.

Fangen wir mit den Charakteren an. Skye ist - wie soll es auch anders sein - eine vom Schicksal gebeutelte Protagonistin. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren gestorben und seitdem lebt sie bei der besten Freundin ihrer Mutter. Ihre silber-grauen Augen sind ihr Markenzeichen und natürlich ist sie sich ihrer Schönheit nicht bewusst. Bis hierhin erfüllt Skye alle Kriterien einer Prototypischen Fantasy-Prota. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen ist sie nicht auf den Mund gefallen, errötet nicht ständig, ist sportlich und hat Ziele vor Augen. Auf mich machte sie insgesamt einen sehr sympathischen Eindruck, wenngleich mich ihr Verhalten gegenüber den Jungs etwas genervt hat.

Das Liebesdreieck wollte leider nicht so recht funktionieren. Da wäre einmal der schüchterne, süße Devin und der witzige Bad-Boy Asher. Seit die beiden neu an ihrer Schule sind, trifft sie sie überall. Es scheint fast, als würden die beiden Skye verfolgen. Ich fand, dass das Liebesdreieck zu sehr gewollt war und ziemlich künstlich auf mich wirkte. Es kam keinerlei Gefühl rüber auch nicht, was die Zerrissenheit Skyes betrifft. Erst trifft sie auf Asher, findet ihn unheimlich toll und mysteriös und dann passiert ihr dasselbe mit Devin und dann wieder mit Asher...
Als Charaktere fand ich die beiden dennoch interessant. Man weiß fast bis zum Schluss nicht, wieso sich die beiden so verabscheuen und in welcher Verbindung sie zu Skyes seltsamen Fähigkeiten stehen.
Das war wohl mit einer der Gründe, warum ich das Buch so schnell durchgelesen habe.

Die Nebencharaktere, allen voran Skyes beste Freundin Cassie waren mir ebenfalls sympathisch und ich mochte sie sehr gerne.

Bei der Handlung an sich habe ich die Spannung und die Wow-Effekte vermisst. Überhaupt ist der Fantasy-Anteil sehr gering, was man bei dem Klappentext gar nicht vermuten würde. Ich hätte gerne mehr über die Fähigkeiten von Skye und die Rolle von Devin und Asher als Wächter und Rebellen erfahren. Man bekommt zwar Informationen, allerdings nur häppchenweise und irgendwie lässt sich daraus kein richtiges Bild formen.
Das Ende war für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt und hinterlässt ziemlich viele offene Fragen, die wahrscheinlich (hoffentlich!)  im zweiten Teil geklärt werden.

Fazit:

Ein insgesamt durchschnittliches Buch. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen sympathisch, stechen aber leider nicht aus der Fülle der Fantasy-Protas  heraus. Generell habe ich das Gefühl, dass die Geschichte innerhalb der nächsten Woche irgendwo in den Tiefen meines Hirns verschwunden sein wird. Es gibt 3/5 Punkte.



Kommentare:

  1. Warummmmm müssen in den letzten Jahren in fast jedem Buch Dreiecksbeziehungen drin sein? Ich kann sie echt nicht mehr lesen... :-(

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir geht es genauso :/ Ich kann Dreiecksgeschichten nicht leiden...

      Löschen

Würde mich über eure Kommentare freuen!! :)